Als die 3,5-Tonnen-Hybridparameter des neuen Land Cruiser bekannt gegeben wurden, explodierte der Kreis der Autoenthusiasten. Mit 400 PS und 650 Nm Drehmoment kann er in 7,5 Sekunden von null auf null beschleunigen, aber sein Kraftstoffverbrauch ist fast 3 l/100 km niedriger als beim alten Modell.
Der Vorverkaufspreis im Ausland beginnt bei 680.000, was fast die Hälfte unter der Schwelle von 1,4248 Millionen des Mercedes-Benz G500 liegt. Sieht diese Szene aus wie ein „Preismetzger“ aus dem Hardcore-Offroad-Markt, der mit einer elektrischen Bohrmaschine an die Tür klopft?
Power Showdown: Ist Hybrid ein „Bohrer“ oder ein „Donner“?
Old-School-Offroad-Fans stellten zunächst die Zuverlässigkeit des Hybridsystems in Frage: „Was ist, wenn die Batterie in Wasser getaucht ist? Ist das niedrige Drehmoment wild genug?“ Die gemessenen Daten schlugen direkt ins Gesicht. Beim Cross-Achs-Test in der Kubuqi-Wüste dauerte es nur 4,8 Sekunden, bis der Hybrid-Land Cruiser aus der Patsche kam, 2 Sekunden schneller als der alte V6. Durch das augenblickliche Drehmoment des Motors fühlten sich die Räder an, als würden sie „durch den Sand schneiden“.
Dieses 3,5-Tonnen-V6-Twin-Turbo-Hybridsystem ist mit einem 10-AT-Getriebe ausgestattet. Die Motordrehzahl bleibt bei Hochgeschwindigkeitsfahrten stabil unter 1800 U/min und das Geräusch ist nicht wahrnehmbar. Im Vergleich zum 4.0T V8 des Mercedes-Benz G500 (421 PS, 610 Nm) übersteigt das Drehmoment des Land Cruiser 40 Nm und er kann Öl Nr. 92 trinken, was die Fahrkosten erheblich senkt.
Luxuriöse Konfiguration: Pragmatismus VS Luxusmarke
Sitzend im Auto gleichen der 12,3-Zoll-Zentralsteuerungsbildschirm und das kabellose CarPlay die technischen Mängel des alten Modells aus, die Touch-Reaktion ist jedoch immer noch etwas langsamer als beim Land Rover Defender. Die Innenmaterialien bestehen größtenteils aus Hartplastik, und die Stoffsitze werden vom Autobesitzer belächelt: „Wenn man Kaffee darauf spritzt, wird er sofort abgewischt, und er ist zehnmal haltbarer als echtes Leder.“
Der Vorteil der Mercedes-Benz G-Klasse ist ihr ultimativer Luxus mit 12,3-Zoll-Doppelbildschirmen, Berlin Sound-Audio und Lederverkleidung. Der Preis für den Land Cruiser der Spitzenklasse beträgt nur 850.000, was weniger als 60 % des Einstiegsmodells der G-Klasse entspricht, er ist jedoch serienmäßig mit JBL-Audio, einem Head-up-Display und einer adaptiven Federung ausgestattet.
Offroad-Hardware: Der Glaube an drei Schlösser wurde vom Motor untergraben?
Die drei Schlösser und die nicht tragende Karosserie des Big G stellen immer noch die „Obergrenze“ für extremes Klettern dar, aber der Teilzeit-Allradantrieb + Motorunterstützung mit niedrigem Drehmoment eignet sich besser für Langstreckenüberfahrten. Beim Erklimmen eines 40-Grad-Steilhangs ist die tatsächliche Drehmomentverteilungsgeschwindigkeit 0,3 Sekunden schneller als beim alten Modell und die Stromverbindung ist unterbrechungsfrei.
Das Layout des Akkupacks ist ein Streitpunkt. Obwohl die Wattiefe 3 cm geringer ist als beim alten Modell, ist die Schutzart IP67 zuverlässig genug für die meisten Watbedingungen auf der Straße. Aufgrund des Platzbedarfs der Batterie wurde das Reserverad gegen ein externes ausgetauscht. Der Böschungswinkel bleibt bei 26 Grad, was die Passierbarkeit nicht beeinträchtigt.
Der heimliche Krieg zwischen Werterhaltungskurs und Markt
Die dreijährige Werterhaltungsrate des alten Land Cruiser beträgt 78 %, und die Hybridversion wird voraussichtlich über 75 % bleiben, was immer noch höher ist als die 70 % der Mercedes-Benz G-Klasse. Auf dem Parallelimportmarkt kam es zu einer Preiserhöhung um 50.000 Yuan, um die „Prioritätsquote“ zu ergattern, und der Landepreis der nordamerikanischen Version beträgt fast 600.000 Yuan.
Die Strategie von Toyota ist klar: Hybride nutzen, um das Label „Zuverlässigkeit“ aufrechtzuerhalten, anstatt sich aggressiv als Luxusmarke zu behaupten. Wie ein Händler verriet: „In der Einstiegsversion wurde die Differenzialsperre bewusst weggelassen, sodass die Benutzer 50.000 Yuan für die obere und mittlere Ausstattungsvariante hinzurechnen mussten. Es ist genau das Gleiche wie damals beim Prado.“


